Blink XT Kamera im Test

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Blink XT Kamera

Sicherheit ist neben dem Plus an Komfort einer der großen Vorteile eines Smart Home. Gerade smarte Sicherheitskameras sind ein zentrales Thema, wenn es um ein Mehr an Sicherheit in den eigenen vier Wänden geht. Neben der Vernetzbarkeit von allerhand Komponenten zu einer smarten Alarmanlage sind das oft geringere Preisniveau und die nicht erforderliche Verkabelung große Vorteile im Vergleich zu klassischen Lösungen.

Blink ist einer der vielen Anbieter auf dem stetig wachsenden Markt der smarten Geräte zur Videoüberwachung des eigenen Zuhauses. Neben einer Indoor-Kamera namens Blink bietet das Unternehmen auch die smarte Sicherheitskamera Blink XT für den Außeneinsatz an. Diese ist wetterfest und damit für die Überwachung von Grundstücken bestens geeignet. Was die Blink XT zu bieten hat und was sie kann, schildern wir im Blink Kamera Test.

Übernahme durch Amazon

Blink wurde Anfang 2016 in den USA gegründet. Eigner war damals der Konzern Immedia Semiconductor, zu dem Blink als Tochter gehörte. Zudem konnten diverse Investoren gewonnen werden, darunter Flybridge Capital Partners, Comcast Ventures, Baker Capital und Dot Capital. Richtig in den Fokus der Öffentlichkeit ist Blink dann Ende 2017 gekommen, als man bekanntgab, dass Amazon das Unternehmen für 90 Millionen US-Dollar übernommen hat. Seitdem ist Blink Teil des Amazon-Konzerns, der sich für den zukunftsträchtigen und lukrativen Smart-Home-Markt wappnet und unter anderem auch schon den Videoklingel-Hersteller Ring übernommen hat.

Ein ganzes Kamera-System

Blink XT TestDie Blink XT ist nicht einfach nur eine einzelne Sicherheitskamera, wie es vor allem bei vielen günstigen Anbietern der Fall ist. Stattdessen handelt es sich hierbei um ein ganzes System für die Videoüberwachung, bei dem mehrere Kameras miteinander gekoppelt und nahezu beliebig erweitert werden können.

Die mit gerade einmal 7,1 cm in Breite und Höhe sowie 3,4 cm in der Tiefe sehr kompakte Blink XT Außenkamera ist mit einem Sichtfeld von 110 Grad diagonal und einem integrierten Bewegungsmelder ausgestattet. Nimmt dieser eine Bewegung war, erfolgt eine Benachrichtigung mit Video und Audio direkt an das verknüpfte Smartphone. Die Videos werden mit bis zu 1080p HD aufgenommen. Es handelt sich bei der Blink XT also nicht um eine Sicherheitskamera mit 4K. Das ist im Blink Kamera Test ein kleiner Nachteil, aber nicht so entscheidend. Denn auch in HD-Auflösung sind bereits viele Details gut zu erkennen. Zudem mindert dies die Menge der zu übertragenden Daten, was bei einem Livestream definitiv von Vorteil ist. Aufgenommen werden bis zu 30 Bilder pro Sekunde, was für ruckelfreie Videos sorgt.

Die zahlreichen Möglichen der Blink XT Kamera

Die Datenübertragung selbst erfolgt per WLAN, in das die Kamera eingebunden werden muss. Auch eine Übertragung von Audio ist möglich, allerdings nur in eine Richtung. Die Blink XT kann also nicht, wie es bei vielen alternativen Smart-Home-Kameras der Fall ist, dank Zwei-Wege-Audio als Gegensprechanlage genutzt werden. Nachts sorgt eine Nachtsichtfunktion dafür, dass trotz Dunkelheit etwas zu erkennen ist. Zudem ist die XT von Blink wasserbeständig und wetterfest, also prädestiniert für den Einsatz draußen.

Blink XT Kamera Test AlexaDie Stromversorgung erfolgt über zwei AA-Lithium-Batterien. Der Hersteller verspricht für diese eine Batterielaufzeit von 2 Jahren. Allerdings hängt dieses auch von verschiedenen Faktoren ab, z. B. wie häufig die Kameras „anspringen“. Korrekter ist die Angabe, dass die Batterien bis zu 4.000 fünfsekündige Ereignisse pro Jahr bzw. insgesamt 40.000 Sekunden Videoaufzeichnung einschließlich Live-Streaming-Modus durchhalten. Dann können sie einfach gewechselt werden und die Überwachung geht nahtlos weiter. Möglich macht diese lange Batterielaufzeit die proprietäre Chip-Technologie, die nur in den Blink-Kameras zum Einsatz kommt und im Blink Kamera Test definitiv ein Vorteil gegenüber anderen batteriebetriebenen Sicherheitskameras darstellt.

Eine Zentrale für bis zu 10 Kameras

Zu Beginn ist erst einmal eines der Starter Sets erforderlich. Diese bestehen aus einer oder mehreren Blink XT Kameras (je nach Bedarf bzw. erworbenem Set) sowie dem erforderlichen Gateway. Dieses heißt bei Blink Sync-Modul und wird einfach in die Steckdose gesteckt. Je nach Bedarf kann das System auf bis zu 10 Kameras ausgebaut werden, sodass auch größere Grundstücke und Gelände gut abgedeckt und mit den Blink XT Kameras überwacht werden können.

Dank des Betriebs mit Batterien ist keine Verkabelung notwendig. Dies ist vor allem überall dort, wo kein Strom vorhanden ist, ein großer Vorteil. Würden die Kameras keine Batterie enthalten, wäre eine aufwendige Verkabelung notwendig. So hingegen ist die Nachrüstung mit Sicherheitskameras deutlich einfacher – ein großer Pluspunkt im Blink Kamera Test.

Blink Kamera TestDie Einrichtung wird in der beiliegenden Anleitung erklärt. Erforderlich ist hierfür die Blink App, die es für iOS und Android kostenlos im App Store bzw. dem Google Play Store gibt. Auch für Fire OS von Amazon ist die App erhältlich. Wichtig zu wissen ist noch, dass die Kamera ein WLAN-Netzwerk erfordert. Sie unterstützt allerdings keine Verbindungen zu Ad-hoc oder Peer-to-Peer WLAN-Netzwerken.

Alexa und kostenlose Cloud-Speicherung

Durch die Zugehörigkeit zum Amazon-Konzern ist das Zusammenspiel der Blink XT mit Alexa natürlich quasi selbstverständlich. Die Kameras können per Stimme über Alexa-Geräte wie den Echo, den Echo Dot oder das Fire TV gesteuert werden. Handelt es sich um einen Echo-Lautsprecher mit Display, also um einen Echo Show oder Echo Spot, kann auf dem jeweiligen Gerät auch das Videosignal der Kamera eingeblendet werden. Das erspart den Griff zum Smartphone oder Tablet. Erforderlich ist hierfür die Aktivierung des Blink SmartHome Skills für Alexa. Dann können die Kameras einfach per Sprachbefehl wie „Alexa, zeige den Garten“ bedient werden. Alternativ werden die Videoaufzeichnungen der Blink XT Kamera in der bereits erwähnten Blink App angezeigt.

Nicht nur Alexa fähig

Neben Alexa ist zudem eine Verbindung zur Automatisierungsplattform IFTTT gegeben. Dank dieser Schnittstelle ist es möglich, die Blink XT Kameras mit zahllosen anderen Smart-Home-Geräten sowie weiteren Diensten zu verbinden. Dies ermöglicht z. B. das Aktivieren einer Alarmanlage, das Einschalten von Beleuchtung und vieles mehr, auch wenn die entsprechenden Geräte nicht mit Alexa kompatibel und somit über Amazons Sprachassistenten keine Verknüpfung und Automatisierung möglich ist. So bieten sich noch viel mehr Möglichkeiten, was z. B. bei der Erkennung einer Bewegung durch eine Blink XT passieren soll. Eine Kompatibilität zu anderen Smart-Home-Systemen ist aber leider nicht gegeben, was im Blink Kamera Test nicht gerade für Begeisterung sorgt.

Kamera im TestNeben dem Abruf der aufgenommenen Videos der Blink XT bieten die Kameras auch einen Cloud-Dienst für die Speicherung der Aufnahmen. Dies für sich genommen ist noch keine Besonderheit. Denn Cloud-Speicherung bieten auch viele andere Hersteller wie Nest, Arlo und Co. Das Besondere bei Blink ist aber, dass hierfür keinerlei Zusatzkosten berechnet werden. Während die Cloud-Dienste bei anderen Anbietern meist über monatliche oder jährliche Abos für weitere Kosten neben dem Kaufpreis sorgen, fallen bei Blink eben keine weiteren monatlichen Gebühren an. So kann jeden Monat bzw. jedes Jahr etwas gespart werden.

Fazit zum Blink XT Kamera Test

Blink bzw. Amazon bietet mit der Blink XT eine interessante Sicherheitskamera für den Außenbereich. Vorteile sind die gute Integration von Alexa sowie die relativ geringen Preise. Weitere Pluspunkte sind die kostenlose Cloud-Speicherung sowie die lange Batterielaufzeit, was einen ständigen Batteriewechsel oder eine Verkabelung überflüssig macht. Die Auflösung ist mit 1080p HD vollkommen ausreichend für die meisten Zwecke. Einzig bei der Vernetzbarkeit hätten wir uns im Blink Kamera Test noch etwas mehr gewünscht. Alexa und IFTTT sind ein Anfang, aber es gibt im Bereich Smart Home eben noch so viele weitere Systeme. Wer neben der Außenkamera Blink XT auch Sicherheitskameras für drinnen sucht, wird zudem mit der Blink fündig.

Angebot
Blink XT System für Videoüberwachung, mit Bewegungserkennung, Befestigungsset, HD-Video, 2 Jahre Batterielaufzeit, inkl. Cloud-Speicherdienst, Zwei-Kamera-System
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  • WETTERFEST, FÜR DIE VERWENDUNG IM INNEN- UND AUSSENBEREICH: Verwenden Sie die kabellose Blink-Kamera überall in Ihrem Haus und Außenbereich. Sie können mit einem kleinen System beginnen und es mit einem Blink Sync-Modul je nach Bedarf auf bis zu 10 Kameras erweitern.
  • BEWEGUNGSERKENNUNG: Mit integriertem Bewegungssensoralarm. Wenn eine Bewegung erfasst wird, sendet die WLAN-Kamera eine Benachrichtigung an Ihr Smartphone und speichert die Aufnahme in der Cloud.
  • BATTERIEBETRIEBENES SICHERHEITSSYSTEM: Kabellose Kamera mit 2 Jahren Batterielaufzeit. Läuft mit 2 AA-Lithium-Batterien (im Lieferumfang enthalten), IP-Kamera sendet Daten über WLAN.
  • INTELLIGENTE VIDEOÜBERWACHUNGSKAMERA MIT HD-VIDEO: Videoüberwachung mit einfacher Selbstinstallation in wenigen Minuten. Die kabellosen Kameras können ganz einfach mit der kostenfreien Blink App für iOS und Android gesteuert werden.
  • KOSTENFREIE CLOUD-SPEICHERUNG: Vollständig kabellos, ohne monatliche Gebühren oder Vertrag
TEST BEWERTUNG
Funktionsumfang
Bedienung/Handhabung
Preis/Leistung
Sicherheit
Kompatibilität
Hallo, mein Name ist Chris - Ich bin begeisterter Hobbybastler, Technikenthusiast und verrückt nach Smart Home Technik. Angefangen von Devolo, über Homematic IP, Fritzbox und Netatmo hatte ich schon so ziemlich jedes Smart Home System in meinen Händen. Nur leider noch nicht die Brüste meiner neuen Freundin Alexa - Dafür hört sie mir aufs Wort und lässt mich nur selten im Stich.

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