Smart Home Sicherheit – Mehr Sicherheit dank moderner Technik

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Smart Home Sicherheit

Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden ist eines der schlimmsten Horrorszenarien, die man sich ausmalen kann. Und genau dieses kommt jedes Jahr rund 150.000-mal in Deutschland vor. Meist tappt die Polizei im Dunkeln, denn die Aufklärungsrate liegt bei unter 20 Prozent.

Häufig wird es den Einbrechern zu einfach gemacht, ungebetenen Zugang ins traute Heim zu bekommen. Gekippte Fenster oder Balkontüren sind die Einladung schlechthin für Langfinger. Der Bereich der Fenster sowie Balkon- und Terrassentüren macht mit rund 80 Prozent auch den größten Anteil an Sicherheitsmängeln aus. Aber es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, um in ein Haus einzusteigen.

Smart Home SicherheitZum Glück gibt es aber auch viele Möglichkeiten, um sich gegen Einbrüche zu schützen. In der heutigen Zeit bekommt das Thema Smart Home Sicherheit ein immer größeres Gewicht. Denn das smarte und vernetzte Zuhause zieht in immer mehr Häusern ein. Es bietet viele neue Möglichkeiten, nicht nur im Bereich des Komforts. Eine Smart Home Alarmanlage ist meist erschwinglicher als die herkömmlichen Modelle und auch eine Smart Home Kamera ist leichter aufgestellt als eine klassische Überwachungskamera samt Verkabelung. Nachfolgend geben wir einen Überblick, welche Möglichkeiten im Bereich der Smart Home Sicherheit heute bereits problemlos und auch mit kleineren Budgets umsetzbar sind.

Die Vorteile und Möglichkeiten der Smart Home Sicherheit

Ein Smart Home kann mit vielen Geräten ausgestattet werden, die die eigene Sicherheit und die des eigenen Zuhauses steigern. Sie ersetzen immer mehr die klassische Alarmanlage. Gegenüber diese haben sie viele Vorteile. Einen großen Anteil am Erfolg haben sicherlich die im Vergleich zu professionellen Alarmanlagen deutlich geringeren Preise. Aber auch der Einbau ist meist deutlich einfacher, da die Verknüpfung der meisten smarten Geräte per Funk funktioniert. Somit entfällt die aufwendige Verkabelung, die bei herkömmlichen Alarmsysteme meist notwendig ist und die die Kosten und den Aufwand der Installation deutlich in die Höhe getrieben haben.

Generell bietet die Smart Home Sicherheit die gleichen Optionen und Möglichkeiten, die auch eine herkömmliche Alarmanlage offeriert, und noch vieles mehr. Durch Sensoren wie Fenster- und Türkontakte sowie Bewegungsmelder, Kameras und Co ist ein erhöhter Schutz vor Einbrüchen möglich. Zudem kann auch bereits das bloße Vorhandensein abschrecken, wenn eine smarte Alarmanlage sichtbar am Haus installiert ist. Und auch die Überwachung aus der Ferne ist im Smart Home mit der entsprechenden Ausstattung kein Problem. So kann man z. B. über eine Smart Home Kamera aus dem Urlaub in der Südsee einen Blick mit seinem Smartphone ins heimische Wohnzimmer werfen und dort auch aus der Ferne nach dem Rechten schauen.

So sorgt ein Smart Home für mehr Sicherheit

Nachfolgend stellen wir die verschiedenen Bereiche und Produkte vor, wie ein smartes und vernetztes Zuhause für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden sorgen kann – egal, ob jemand zuhause ist oder nicht.

Einbruchschutz

Bereits eingangs hatten wir über die hohe Anzahl an Einbrüchen in Deutschland pro Jahr berichtet. Häufig wird es den Einbrechern aber einfach auch zu leicht gemacht. Mit aktivem Einbruchsschutz im Smart Home kann das Risiko und die Gefahr von Einbrüchen in den eigenen vier Wänden aber deutlich gesenkt werden. Generell gilt: Je schwerer man es den Einbrechern macht, desto weniger Interesse haben sie an einem Einbruchversuch. Denn sie stehen unter enormem Zeitdruck und wollen auf keinen Fall länger als nötig brauchen, um in dein Haus einzudringen.

Smarte Rollladensteuerung

Homematic IP Rolladenaktor App
Steuerung der Rolläden mit der Homematic IP App

Der erste Weg für mehr Sicherheit ist das Anbringen von Rollladen an den Fenstern. Diese sind ein Hindernis, das aus dem Weg zu räumen ist, und erschweren es Eindringlingen somit, über die Fenster ins Haus zu gelangen. Die Rollladen selbst sind natürlich noch nicht smart. Aber die Rollladensteuerung kann auf smarte Weise erfolgen. Dies kann entweder direkt beim Einbau der Rollladen durch Funkmotoren berücksichtigt werden. Aber auch die nachträgliche Aufrüstung ist relativ einfach möglich, indem z. B. einfach die klassischen Wandschalter mit entsprechenden Unterputzaktoren nachgerüstet werden.

Sind die Rollladen smart zu steuern, bietet dieses viele Vorteile. Zum einen ist mehr Komfort gegeben, da diese nicht jeden Abend manuell über die Wandtaster heruntergefahren und am nächsten Morgen wieder hochgefahren werden müssen. Zum anderen kann es auch automatisiert erfolgen, sodass es nicht vergessen werden kann. In Bezug auf den Einbruchschutz ist zudem ein großer Vorteil, dass niemand zuhause sein muss. Sind die Bewohner mal einen Abend unterwegs oder für einige Wochen im Urlaub, fahren die Rollläden entsprechend der Programmierung automatisch rauf und runter – meist innerhalb eines bestimmten Zeitfensters. So sieht das Haus bewohnt aus, obwohl gerade niemand zuhause ist. Ebenfalls ein wichtiges Sicherheitsmerkmal ist ein Hochschiebeschutz, den die Rollladenantriebe und -panzer unbedingt inbegriffen haben sollten.

Smart Home Kameras

Netatmo Presence Homekit
Smart Home Kamera: Netatmo Presence mit Außenlampe

Smarte Kameras, auch Smart Home Kamera, IP Kamera oder WLAN Kamera genannt, haben das Zuhause immer im Blick. Sie können sowohl drinnen als auch draußen montiert werden und somit sowohl das Grundstück als auch das Haus und dessen einzelne Zimmer überwachen.

Sobald eine aktive Smart Home Kamera eine Bewegung feststellt, löst diese eine eingestellte Aktion aus. Dies kann z. B. eine Benachrichtigung auf dem Smartphone sein. Über dieses kann dann auch direkt auf das Videosignal der Kamera zugegriffen werden und damit ein Blick in das betreffende Zimmer oder auf das Grundstück geworfen werden, wo die Bewegung erkannt wurde.

Eine gute Smart Home Kamera erkennt sogar bekannte Gesichter der Familienmitglieder und kann zwischen Menschen und Tieren unterscheiden – wichtig, wenn die Kamera den Garten überwacht und nicht bei jeder vorbeihuschenden Nachbarskatze „Alarm“ schlagen soll. Häufig sind Kameras für den Außeneinsatz auch mit einem Flutlicht ausgestattet, sodass dies für eine Abschreckung im Falle eines Einbruchversuches sorgt. Gängige Modelle sind die Sicherheitskameras von Netgear Arlo, die smarte Kamera mit Außenlampe Netatmo Presence sowie die Smart Home Kameras von Bosch.

Fensterkontakte

Bosch Smart Home Tür-und Fensterkontakt
Bosch Smart Home Tür- und Fensterkontakte

Wie wir weiter oben geschildert haben, sind die Fenster die Einbruchstelle Nummer 1. Somit ist es besonders wichtig diese zu sichern. Werden die Fenster mit smarten Tür- und Fensterkontakten ausgestattet, wird jedes Öffnen der Fenster vom Smart Home System registriert. Auch Glasbruchsensoren helfen, um Einbruchversuche am Fenster zu registrieren. Was das Smart Home dann im Fall eines Detektion macht, kann natürlich individuell bestimmt werden. Empfehlenswert sind unter anderem das Aktivieren einer Smart Home Alarmanlage, das Einschalten des Lichts und natürlich eine Benachrichtigung der Bewohner, z. B. auf dem Smartphone.

Um Fenster mit Fensterkontakten nachzurüsten, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder werden diese Sensoren außen am Rahmen nachgerüstet oder in den Rahmen eingebaut. Auch Fenstergriffe sowie ganze Fenster mit entsprechenden Sensoren sind bereits im Handel erhältlich.

Brandschutz mit Smart Home Rauchmeldern

Smart Home Rauchmelder
Smart Home Rauchmelder: Bosch Ferion 5000

Neben einem Einbruch ist ein Brand ein weiteres Schreckensszenario, das in den eigenen vier Wänden passieren kann. Auch hier kann ein Smart Home für mehr Sicherheit sorgen. Smarte Rauchmelder sind miteinander vernetzt und schlagen im Fall einer Rauch- bzw. Feuerdetektion im gesamten Haus und in allen mit den vernetzten Rauchmeldern aus gestatteten Zimmern Alarm – und nicht nur im jeweils betroffenen Raum. So ist sichergestellt, dass der Alarm auch in großen Häusern überall vernommen wird und die Bewohner selbst im Schlaf gewarnt werden.

Aber nicht nur der akustische Alarm eines Smart Home Rauchmelders trägt zu einer erhöhten Sicherheit bei. Denn es kann noch vieles mehr hinterlegt werden. Über die Vernetzung ist es z. B. möglich, dass im Falle eines Feueralarms sämtliche Außenrollläden hochfahren und das Licht in allen Zimmern, Fluren und Treppenhäusern eingeschaltet wird, damit die Fluchtwege frei und gut beleuchtet sind.

Zudem erfolgt auf Wunsch auch eine Alarmierung auf dem Smartphone, sodass auch nicht vor Ort befindliche Bewohner sofort wissen, dass zuhause etwas nicht stimmt. Dann kann ggf. noch schnell mit der entsprechenden Smart Home Kamera ein Blick in das Zimmer mit dem alarmschlagenden Smart Home Rauchmelder geworfen werden, um einen Fehlalarm auszuschließen, bevor dann die entsprechenden Maßnahmen in die Wege geleitet und die Feuerwehr alarmiert wird – selbst vom Urlaub aus.

Smarte Rauchmelder gibt es viele im Handel. Gängige Modelle sind z. B. Nest Protect, Bosch Ferion, Homematic IP Rauchmelder und einige mehr. Die Smart Home Rauchmelder unterscheiden sich je nach Smart Home Netzwerk sowie auch zum Teil bei der Ausstattung. Einige Modelle haben sogar eine integrierte Notbeleuchtung, sodass auch bei nicht vernetztem Licht die Wege notdürftig ausgeleuchtet werden.

Smarte Türschlösser

Smart Home Türschloss
Smart Home Türschloss: Danalock V3

Smarte Türschlösser wie das Nuki Smartlock oder das Danalock Smartlock haben bei vielen einen eher schlechten Ruf – vor allem in Bezug auf die Sicherheit. Aber das ist nicht so. Denn sie können auch die Sicherheit erhöhen. Eine mit einem Smart Lock gesicherte Tür kann von überall kontrolliert und abgeschlossen werden. Es muss also nicht mehr der Schlüssel an Nachbarn und Co herausgegeben werden, wenn diese z.B. im Urlaub die Blumen gießen sollen. Stattdessen werden sie einfach und gezielt aus der Ferne ins Haus gelassen. Zudem hat man immer im Blick, ob die eigene Haustür abgeschlossen bzw. verschlossen ist und kann dies auch automatisiert machen, sodass diese wichtige Aufgabe abends vor dem Zubettgehen nicht vergessen werden kann.

Abwesenheitssimulation mit smarter Beleuchtungssteuerung

Abwesenheitssimulation mit smarter Beleuchtungssteuerung
Abwesenheitssimulation mit Philips Hue

Eine smarte Beleuchtung ist für viele der Einstieg in das Smart Home. Dies hat viele praktische Gründe, bieten smarte Leuchtmittel und Lampen doch zahlreiche Vorteile. Dazu zählt neben mehr Komfort sowie individueller und bunter Beleuchtung auch ein Plus an Sicherheit. Eine smarte Beleuchtung kann nämlich automatisiert ein- und ausgeschaltet werden. So kann die Anwesenheit simuliert werden, ohne dass jemand zuhause ist und die Bewohner eigentlich gerade auf Mallorca am Strand liegen.

Schalten sich die smarten Lampen in den verschiedenen Zimmern automatisch per intelligenter Programmierung oder notfalls auch einem hinterlegten Ablauf selbstständig ein und aus, gehen Einbrecher davon aus, dass jemand zuhause ist. Damit ist das Objekt weniger interessant, da die meisten Einbrecher nicht auf eine Konfrontation mit den Bewohnern aus sind. Sie bevorzugen lieber Häuser, bei denen offensichtlich gerade niemand zuhause ist oder zumindest alle Bewohner schlafen.

Eine smarte Beleuchtung kann auf verschiedene Weisen umgesetzt werden. Entweder werden die Leuchtmittel oder die Lampen gegen smarte Modelle getauscht. Alternativ können aber auch die Lichtschalter durch neue ersetzt oder mit Unterputzaktoren versehen werden. Beispiele für bekannte Hersteller von smarter Beleuchtung sind Philips Hue, Osram Smart+, IKEA Tradfri, innr und LIFX.

Smart Home Alarmanlagen

Homematic IP Starter Set Sicherheit Plus
Smarte Alarmanlage – Sicherheits Starterset von Homematic IP

Der Klassiker für die Abschreckung von Einbrechern ist natürlich die Alarmanlage. Eine Smart Home Alarmanlage bietet auch genau dies, hat aber gegenüber den klassischen Modellen viele Vorteile. Sie ist deutlich günstiger in der Anschaffung und zudem auch noch sehr leicht nachzurüsten. Denn es ist in aller Regel nicht notwendig, aufwendig Kabel zu verlegen. Stattdessen kommunizieren die einzelnen Bauteile per Funk.

Eine Smart Home Alarmanlage kann beliebig mit Komponenten ausgebaut werden – vorausgesetzt, dass das entsprechende System diese unterstützt. Gängig sind die bereits weiter oben genannten Fensterkontakte. Aber auch Bewegungssensoren, Smart Home Kameras und mehr können mit einer Smart Home Alarmanlage gekoppelt werden.

Ist die Smart Home Alarmanlage scharfgeschaltet und einer der verbundenen Sensoren meldet eine Bewegung bzw. einen Einbruchversuch, schlägt die Sirene der Alarmanlage mit lautem Jaulen Alarm. Aber nicht nur dieser lokal abschreckende Alarm wird ausgelöst. Zusätzlich können noch viele weitere Aktionen eingestellt werden. So gibt es z. B. eine Info auf das Smartphone, sodass man selbst im Urlaub über einen möglichen Einbruch informiert ist und die entsprechenden Schritte einleiten kann. Auch das Einschalten der smarten Beleuchtung hat einen abschreckenden Effekt, ähnlich wie die Sirene. Auch hier sind viele individuelle Szenarien möglich, die mit Modellen wie der Homematic IP Alarmanlage, der Bosch Smart Home Alarmanlage und weiteren möglich sind.

Gefahren und Sicherheitsbedenken

Neuer Technik stehen viele häufig erst einmal kritisch gegenüber. So ist es auch beim Thema Smart Home. Und so ganz unberechtigt ist dies auch nicht. Denn wenn man sein smartes Zuhause nicht vernünftig einrichtet und absichert, kann dieses durchaus auch Angriffspotentiale eröffnen. Dann ist die Smart Home Sicherheit nicht gestiegen, sondern eher gesunken. Allerdings muss jetzt niemand in Panik verfallen. Denn wer ein paar Sicherheitskriterien beachtet, wirkt diesem Risiko gekonnt entgegen.

Eine Gefahr besteht durch Angriffe von Hackern. Gelingt es einer fremden Person, sich Zugang zur Smart Home Zentrale zu verschaffen, hat diese quasi Zugriff auf die gesamte smarte Haustechnik. Daher ist es wichtig, dass alle Funkverbindungen sowie Accounts bei den verschiedenen Herstellern absolut sicher sind. Hierzu zählt auf jeden Fall die Verschlüsselung, die unter anderem beim heimischen WLAN-Netzwerk (nicht nur wegen der Smart Home Sicherheit) unbedingt aktiviert sein sollte. Zudem ist auch die Wahl sicherer Passwörter wichtig. So sollten nicht die Klassiker unter den unsicheren Login-Daten wie „Admin“ als Nutzername und „1234“ als Passwort verwendet werden. Auch sollte immer nur auf seriöse Anbieter gesetzt werden. Gerade bei billiger Smart-Home-Hardware aus China und Co öffnet man gegebenenfalls anderen eine Tür ins eigene Smart Home, da die Kommunikation über Server in Fernost läuft.

Alexa und Co.

Bosch Smart Home Kameras Alexa
Alexa im Zusammenspiel mit der Smart Home Kamera von Bosch

Ein weiteres Thema ist das der Sprachassistenten. Viele haben Sorge, dass man sich damit quasi eine Wanze und damit eine Audioüberwachung selbst ins Haus holt. Wir denken, dass diese Bedenken bei den großen Anbietern wie Amazon mit Alexa, Google mit dem Google Assistant und Apple mit Siri unbegründet sind. Aber eine hundertprozentige Sicherheit gibt es in diesem Bereich wohl nicht. Wer aber aus diesem Grund auf einen Sprachassistenten verzichtet, der sollte sich erst einmal die Frage stellen wozu sein Smartphone alles in der Lage ist? Schließlich sind hier neben dem Mikrofon meistens auch noch 2 Kameras verbaut.

Sollten Zweifel gegenüber Sprachassistenten bleiben, müssen diese aber auch nicht zwingend Bestandteil des eigenen Smart Home werden. Denn sie sind zwar eine angenehme Möglichkeit der Sprachsteuerung und der Erweiterung des smarten Zuhauses, aber eben keine Pflicht. Auch ohne Alexa und Co ist die Einrichtung eines Smart Home und damit die Steigerung der Sicherheit problemlos möglich. Wichtig sind hierfür nur die entsprechenden Hubs, Gateways oder Zentralen, über die die einzelnen Komponenten vernetzt werden und miteinander kommunizieren.

Smart Home Versicherung

Smart Home Versicherung
Smart Home Versicherung von „die Bayerische“

Nicht nur für die eigene Sicherheit ist ein Smart Home interessant. Auch im Zusammenspiel mit Versicherungen für das eigene Haus oder die Wohnung ist einiges möglich, sodass am Ende sogar Geld gespart werden kann. Viele Versicherungen bieten mittlerweile eigene Smart Home Schutz-Pakete an. Diese sind gepaart mit Einsteigersets zum Thema Smart Home Sicherheit, also einer Zentrale und meist einigen Komponenten wie Fenstersensoren. Diese Starter-Sets können dann je nach Bedarf und Möglichkeiten erweitert werden.

Das Interesse der Versicherungen ist klar. Denn gerade im Bereich des Einbruchschutzes ist Prävention günstiger für die Versicherung, als hinterher den Schaden im Rahmen eines Versicherungsfalles zu regulieren. Ein weiterer Vorteil ist zudem, dass die Versicherungen ggf. reagieren können, wenn der Besitzer eines Hauses bzw. einer Wohnung nicht auf einen Alarm reagiert. So kann z. B. ein Sicherheitsdienst alarmiert werden, der nach einem Einbruchalarm nach dem Rechten schaut.

Smart Home Versicherungen bieten viele verschiedene Versicherungen an. Beispiele sind u. a. „Panasonic Smart Home + Allianz Assist“, die Bayrischen Beamten Versicherung mit Devolo Home Control-Geräten sowie das Axa Paket mit innogy Smart Home-Geräten. Und nicht nur bei Einbrüchen hat smarte Technik Vorteile. So können z. B. smarte Wassersensoren teure Wasserschäden verhindern oder zumindest deren Ausmaß und damit die Kosten für die Versicherung reduzieren. Daher bieten Versicherungen diese Pakete häufig zu günstigen Konditionen an, um sie attraktiv für den Kunden zu machen und so die Gefahr von teuren Schadenregulierungen zu senken.

Unser Fazit zur Smart Home Sicherheit

Neben dem Komfortgewinn ist die Sicherheit das treibende Thema für die Verbreitung des Smart Home. Die smarte Technik bietet viele Möglichkeiten und macht es vor allem auch erschwinglicher. Eine Smart Home Alarmanlage ist günstiger und einfacher nachzurüsten als die klassischen Modelle. Smart Home Kameras und Smart Home Rauchmelder tragen ebenfalls zu mehr Sicherheit im eigenen Zuhause bei und warnen ortunabhängig, wenn etwas nicht stimmt. Gerade bei der Einbruchprävention ist viel möglich. Und es muss auch nicht gleich die Komplettausstattung sein, da sich die Systeme meist modular erweitern lassen und so das Thema Smart Home Sicherheit je nach Budget und Möglichkeiten nach und nach ausgebaut und gesteigert werden kann. Denn Prävention ist immer besser und smarter als hinterher den Schaden zu haben…

Hallo, mein Name ist Chris - Ich bin begeisterter Hobbybastler, Technikenthusiast und verrückt nach Smart Home Technik. Angefangen von Devolo, über Homematic IP, Fritzbox und Netatmo hatte ich schon so ziemlich jedes Smart Home System in meinen Händen. Nur leider noch nicht die Brüste meiner neuen Freundin Alexa - Dafür hört sie mir aufs Wort und lässt mich nur selten im Stich.

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