7 Tipps um mit dem Smart Home Geld zu sparen!

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Smart Home Geld sparen

Wenn der Begriff Smart Home fällt, denken die meisten Menschen direkt an die damit verbundenden Kosten. Doch ist ein Smart Home System wirklich so teuer? In unserem Beitrag „Was kostet ein Smart Home?“ sind wir bereits näher auf die Kosten eingegangen. Doch lässt sich vielleicht mit einem Smart Home sogar Geld sparen? Jeder hat sich sicher bereits schon einmal Gedanken gemacht wie man Zuhause Strom sparen kann. Doch mit dem eigenen Smart Home System lässt sich sogar mehr als nur Strom sparen! Im Folgenden zeigen wir dir sieben 7 Tipps wie du mit dem Smart Home Geld sparen kannst.

1Energie sparen durch Nutzung von Smart Home Lampen

Die Beleuchtung bietet sehr viel Sparpotential. Während sich manche Nutzer nur langsam auf die LED Technik einstellen mögen, füllen andere auf diesem Weg schon ihr Sparschwein auf. Zu welcher Gruppe gehörst du? Es ist nachgewiesen das LED Lampen nur 20 Prozent der Leistung benötigen, die normalerweise eine konventionelle Glühbirne verbraucht. Und auch wenn sie mehr leisten, leben sie trotzdem zehn mal so lange wie eine normale Glühbirne.

Zu dieser Effektivität kommt noch der Vorteil, dass du die Smart Home Lampen dimmen kannst. Wann brauchst du wirklich mal die volle Beleuchtung? Zum Fernsehen bestimmt nicht! Wenn du jetzt das Licht dimmst, sparst du mit jeder Sekunde bares Geld ein. Besonders effektiv und sparsam sind Lampen von Philips Hue oder Osram Smart+.

2Nur heizen wenn jemand zu Hause ist

Ortsabhängige Steuerung (Tado)

Na das weiß man ja eigentlich von Natur aus. Heizen solltest du nur wenn du auch zu Hause bist. Aber es ist schon blöd in eine kalte Wohnung heim zu kommen und erstmal frieren zu müssen, bis die Heizung wenigstens einen Raum auf eine normale Temperatur gebracht hat. Das kann dir mit einem selbstlernen Thermostat wie beispielsweise denen von Netatmo nicht passieren. Er lernt stetig dazu und merkt sich die Vorlieben der Bewohner. Was ebenso gut ist, ist ein Thermostat mit Geofencing. Dieses Thermostat lokalisiert dich anhand deines Smartphones und stellt so fest ob du zu Hause bist oder nicht. Bist du zu Hause, schaltet es die Heizung so ein wie du es magst, verlässt du die eigenen vier Wände, wird die Heizung auf ein Minimum herunter geregelt. Dies bietet zum Beispiel die Firma Tado an.

3Smart Home Steckdosen verwenden

Die Smart Home Steckdose TP Link HS110 im Einsatz

Du schaltest den Fernseher, PC, oder auch die Kaffeemaschine aus? Trotzdem verbrauchen die meisten Geräte auch im Standby Modus ein gewisses Maß an Leistung. Das ist jetzt mit 5 -15 Watt nicht wirklich viel, rechnest du das aber mal auf ein Jahr um, können dabei schon um die 60-80 Euro raus kommen. Besser ist es da Smart Home Steckdosen zu nutzen, die wirklich die Stromzufuhr kappen, wenn das Gerät nicht genutzt wird. Und nein, es schadet den Geräten nicht, wenn du sie zuvor ausgeschaltet hast und sie dann vom Netz getrennt werden. Dies ist auch über eine Zeitschaltuhr – Funktion möglich.

Außerdem kannst du natürlich über diese intelligenten Steckdosen auch Stromfresser entlarven. In der jeweiligen App fürs Handy siehst du welches Gerät wieviel Energie zieht. Stromfresser solltest du dann früher oder später durch ein neuere Geräte ersetzen.

4Heizen anhand der Wettervorhersage

Ein weiterer Punkt wie du sehr gutes Geld einsparen kannst ist das Heizen anhand der Wettervorhersage. Besonders bei sehr trägen Heizungsanlagen wie beispielsweise einer Fußbodenheizung macht es Sinn die Wettervorhersage mit einzubeziehen. Wird Kälte angesagt, kann die Heizung rechtzeitig anfangen gegen zu Heizen um so immer eine stabile Temperatur gewährleisten zu können. Dabei gibt es Systeme wie die Tado Heizungssteuerung die, die Wetterdaten online abruft oder das Netatmo System, welches für die Wetteranalyse ihre eigene Wetterstation verwendet.

5Überwachungskamera mit Bewegungsmelder verwenden

Früher mussten für eine Videoüberwachung immer mehrere Videorekorder angeschafft werden und die Bänder mussten mindestens 1x täglich gewechselt werden. Heutzutage ist das alles einfacher. Mittlerweile ist die Technik so stark vorangeschritten, dass das alles nicht mehr nötig ist.

Moderne Überwachungskameras zeichnen dank integrierten Bewegungsmelder nurnoch dann auf wenn sich etwas bewegt. Das spart nicht nur Strom sondern auch Speicherplatz. Die meisten Sicherheitskamera besitzen bereits einen eingebauten Speicher in Form einer SD Karte oder können über einen kostenlosen Cloud Dienst wie beispielsweise Dropbox betrieben werden. Darauf hast du dann alle Bilder und Videos, von Personen, die sich Zutritt zu dem Gebäude verschafft haben. Wirklich wichtige Bilder werden zusätzlich gestochen scharf auf das Smartphone des Nutzers geschickt. Bei Kameras wie der Netatmo Presence oder der Netgear Arlo kannst du dich zudem über dein Smartphone aufschalten und das Geschehen live verfolgen.

6Fenster Offen – Erkennung

Wie oft hast du schon während du lüftest vergessen die Heizung auszuschalten? Hast du dir je bewusst gemacht wie viel Energie und somit Geld dadurch verschwendet wird?

Dafür gibt es Smart Home Thermostate, die eine Fenster-Offen Erkennung haben. Sie merken einen schnellen Temperaturabfall im Raum und schalten die Heizung so lange aus, bis die Fenster wieder geschlossen werden. Erst dann wird das Zimmer wieder auf Temperatur gebracht. Auf diese Weise tust du nicht nur deinem Geldbeutel etwas gutes, sondern auch noch der Umwelt indem du weniger Energie verbrauchst.

Andere Thermostate lassen sich auch mit sogenannten Tür-und Fensterkontakten verbinden. Diese melden sobald eine Tür oder ein Fenster geöffnet wurde.

7Beleuchtung über Bewegungsmelder

Die Beleuchtung über Bewegungsmelder benötigst du in erster Linie im Außenbereich. Beispielsweise von der Garage zum Haus. Aber jedes mal das Licht ein und aus schalten? Da vergisst du sicher das ein oder andere mal und schon ist wieder Strom durchgeblasen worden, ohne das du etwas davon hattest. Da ist die Beleuchtung über Bewegungsmelder doch besser. Je nachdem wie du das System schaltest hast du wenige Sekunden bis hin zu mehreren Minuten Zeit, um von A nach B zu gelangen.

Aber auch im Innenbereich kann es durchaus Sinn machen Bewegungsmelder zu verwenden. Beispielsweise im Flur, wo man sich immer nur kurzzeitig aufhält, kann ein Bewegungsmelder wahre Wunder bewirken. Denn wie so oft vergisst man gerne Mal das Licht im Flur wieder auszuschalten. Außerdem sparst du dir gerade Nachts das suchen nach dem Lichtschalter wenn du oder deine Kinder mal zur Toilette müssen.

Fazit – Mit dem Smart Home Geld sparen

Du kannst mit wenigen Handgriffen selber sehr viel Strom und Geld einsparen. Wenn du einmal in ein Smart Home investierst, lässt sich in den folgenden Jahren einiges für dein Portemonnaie tun. Wenn du allein nur an das smarte Heizen mit einem Thermostat denkst, wie oft heizt man, obwohl man gar nicht zu Hause ist. Das machen wir alle doch nur, um in ein warmes Zuhause zurück zu kommen. Was wir damit aber auch der Umwelt antun ist schon eine Frechheit. Denn du bist das ja nicht alleine, sondern Millionen von Menschen machen Tag täglich die gleichen Fehler. Du kannst also in deinem Freundeskreis schon heute ein Vorreiter sein. Zeig ihnen wie es richtig geht und leite sie wenn du magst sogar noch ein Stück weit an.

Im Bereich Smart Home gibt es so viele Möglichkeiten etwas Gutes zu tun, dass sich bestimmt für jeden Wohnraum, egal ob groß oder klein, etwas finden wird.

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